Heide-Harz
Magniviertel in Braunschweig
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Viele der mittelalterlichen Häuser des Magniviertels in Braunschweig
wurden in den letzten Jahren liebevoll renoviert. Kleine Läden und
Gaststätten laden zum gemütlichen Bummeln ein. Alljährlich
findet hier ein großes Altstadtfest statt.
St. Magni wurde nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut. Der Westbau
und das Chorhaus blieben aber erhalten. Ursprünglich stand hier die
kleine Kirche aus dem alten Herrendorf Brunswiek (später Altewiek).
Der Name Braunschweig (Brunesguik) wurde urkundlich erstmals im Jahr 1031
erwähnt, als von der Weihe zur Ehren des heiligen Magnus berichtet
wurde. Ab 1252 wurde der Neubau der Pfarrkirche des Weichbildes Altewiek
als Basilika begonnen. Später wurde sie dann als Hallenkirche weitergebaut.
1447 erfolgte eine Erneuerung des Chores.
1861 wurde das Städtische Museum gegründet. Der Neubau des
Stadtbaumeisters Osterloh am Löwenwall wurde 1906 bezogen. In den
70er Jahren erfolgte noch einmal ein großer Umbau, der die Ausstellungsräume
vergrößerte. Heute zählt das Städtische Museum zu
den bedeutendsten kommunalen Kulturgeschichtsmuseen. Hier findet man umfangreiche
Sammlungen über die Kultur- und Kunstgeschichte Braunschweigs sowie
Völkerkunde und eine umfangreiche Sammlung von Lackarbeiten (Stobwasser).
Durch ein Tor kommt man in eine herrliche Parkanlage. Der ovale Rasenplatz dieses Parks ist von einer Doppelreihe Kastanienbäumen
gesäumt. 1820 wurde der Löwenwall in seiner heutigen Form fertiggestellt.
In der Mitte des Rasen wurde 1823 ein 22 m hoher in Zorge/Harz gegossener
Obelisk errichtet. Vier Bronzelöwen säumen den Sockel. Dieses
Denkmal soll an die im Kampf gegen Napoleon gefallenen Braunschweiger Herzöge
Friedrich Wilhelm und Karl Wilhelm Ferdinand erinnern. Am Ende des Parks
führt eine breite Treppe hinunter auf die Kurt-Schumacher-Straße.
Dort stehen die kupfernen Reiterdenkmäler von Herzog Friedrich
Wilhelm und Herzog Karl Wilhelm Ferdinand.Ursprünglich standen sie
vor dem ehemaligen Residenzschloß, wo sie 1874 enthüllt wurden. |